Die Schutzhütte

Wie kamen die Lechnerfreunde dazu, an diesem Ort eine Schutzhütte zu errichten?

Die neue Schutzhütte soll zukünftig ein einladender Treffpunkt, eine gemütliche Rastmöglichkeit und ein Platz zum Verweilen in einer landschaftlich reizvollen Umgebung sein. Die Idee dazu entstand aus der Not heraus: Im Jahr 2020 wanderten die Lechnerfreunde durch den Miltenberger Wald, als strömender Regen sie plötzlich zur Umkehr zwang. In diesem Moment wären die Lechner für eine Unterstellmöglichkeit mehr als froh gewesen. Dieser missglückte Ausflug gab letztlich den entscheidenden Anstoß für den Bau der „Lechnerhütte“.

Vor allem der Lechnerfreund Dr. Peter Häfner, in der Vergangenheit ein großer Motor der Gruppe, verfolgte die Idee konsequent weiter. Zusammen mit seinem Organisationsteam – bestehend aus Torsten Schmitt, Martin Eilbacher und dem Architekten David Diorio – räumte er in den folgenden sechs Jahren alle Hindernisse beiseite, die sich dem Projekt in den Weg stellten.

Zunächst galt es, einen geeigneten Platz zu finden, an dem es sich mit einem weiten Blick über das Maintal gut rasten lässt. Unterstützung erhielten die Lechner dabei von der Miltenberg-Kennerin Dorothea Zöller und Stadtförster Friedrich Schöffler.

Zusätzliche Inspiration holten sich die Lechnerfreunde am Aussichtspunkt „terroir f“ in Erlenbach. Bei diesem Besuch kamen sie mit dem dortigen Weinbauverein in Kontakt und erfuhren erstmals von speziellen Fördergeldern des Freistaates Bayern.

Architekt Klaus Wolf lieferte schließlich den konkreten Plan für das Projekt, dessen Kosten sich auf etwa 160.000 Euro beliefen. Im weiteren Fortgang galt es, die notwendigen Genehmigungen einzuholen, Pläne für die Aussichtsplattform zu entwickeln und die Finanzierung zu sichern. Dr. Häfner stellte das Vorhaben wenige Monate später im Stadtrat vor. Der Antrag für den Bau der Schutzhütte wurde sowohl vom Stadtrat als auch vom Landratsamt genehmigt.

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Gesamtkosten (brutto)
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LEADER-Förderung
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Projektbezogene Spenden

Die Hälfte der Baukosten wurde durch Spenden generiert. Ein ganz besonderer Dank gilt diesen Spendern, denn ohne sie wäre das Vorhaben nicht zu verwirklichen gewesen. Die andere Hälfte stammte aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Eine wesentliche Unterstützung und Hilfe bekamen die Lechnerfreunde bei diesem Kraftakt von der Lokalen Aktionsgruppe Main4Eck.

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